Da bin ich nun. Oder besser das was Sie über mich wissen sollten. Ich möchte nur vorab mitteilen, dass diese Vita nicht 100%ig vollständig ist. Ich habe, bzw. werde sie so kurz und interessant wie nur möglich halten. Schließlich sollen Sie nicht vor lauter Langeweile wieder das Weite suchen.

Na dann viel Spaß beim lesen.

Mein Name ist Peter Düllmann. Ich bin Jahrgang '68 und in Merseburg an der Saale geboren und aufgewachsen. Dort ging ich auch zur Schule und wenn man sich den Namen dieser Schule genauer betrachtet ist es wohl kein Wunder, dass ich mich intensiver mit der Malerei beschäftigte. Sie hieß Albrecht Dürer Oberschule I. Ja genau , es gab mehrere davon. Deshalb wurden sie nummeriert. Und alle die, die sie besuchten sind berühmte Künstler geworden.

Genau wie diejenigen, die in der Goethe-Schule waren, berühmte Dichter geworden sind. Stimmt, alles Quatsch!

Bis auf das mit dem Schulnamen und dass es Zwei mit dem Namen in Merseburg gab. Und das ich hier der einzige berühmte bin, von denen die sie besuchten. ;)

Aber weiter zu mir.

Gemalt habe ich, soweit ich mich zurück erinnern kann, schon immer. Schon im Kindergarten sind berühmte, frühe Werke entstanden. Ich erinnere nur an das Porträt meiner Kindergärtnerin, bei dem ich die weiblich, sichtbaren Attribute doch schon sehr ins Zentrum meines Werkes rückte. (in Wirklichkeit fand ich nur, dass mir meine Kindergärtnerin mit ihren großen Augen! zu klein geraten war und ich übermalte Körper und Kopf nochmals. Anschließend setzte ich den Kopf auf den größeren Körper und malte wieder große Augen. Die zuvor gemalten Augen lugten jedoch, in Form von Brüsten, unter dem neu entstandenen Kleid hervor.) Dieses, von Kritikern und Fans gleichermaßen hochgelobte Kunstwerk war sehr prägent für mein späteres Schaffen(fragen Sie mal meine Eltern), ist aber leider durch die Wirren meines Lebens verschwunden.

Aber auch in der Schule malte ich, wann immer ich Zeit fand. Sehr zum Leidwesen meiner Lehrer, denn zwischen zwei Aufgaben war immer noch Zeit. ;))

Jetzt mal im ernst.

Irgendwann in oben erwähnter Schule wurde meine Kunstlehrerin auf mich aufmerksam (vielen Dank dafür und ich würde Sie gern einmal wieder sehen und mich mit Ihnen unterhalten!!!) und meldete mich zu einer Voreignungsprüfung auf der Burg Giebichenstein in Halle/Saale an. Diese versämmelte ich jedoch gründlich.

Mangelndes Talent oder besser mangelnde Fähigkeiten war das, für mich damals niederschmetternde, Urteil. Und so resignierte ich und wollte von da an nichts mehr von einem "höheren" Bildungsweg in Richtung Kunst wissen. Von da an interessierten mich andere verhängnisvolle Dinge.

FRAUEN! ;)

(mein Herr Papa plegt immer zusagen: Bis dahin ging alles gut mit Ihm...aber dann kam die sache mit dem Unterleib!)

Dies jedoch ist ein anderes Kapitel, über das ich mich mit Ihnen gern unterhalte, wenn Sie erstens; ein bis zwei Bilder bei mir erworben haben, zweitens; wir uns dadurch etwas besser kennen und drittens; Sie mich auf ein Glas Wein oder ein Bier einladen. ;)

Also erlernte ich einen handfesteren Beruf. Einen, auf den viele richtige Jungs auch stehen. Ich wurde Kfz.-Schlosser. Mein vernichtendes Urteil aber dazu lautet: mangelndes Talent und mangelnde Fähigkeiten oder besser, einfach zu schmierig!!!! (für Mich!!!!)

Kurz vor dem politischen Umbruch in der DDR, auch als Wende bekannt oder als friedliche Revolution hochgelobt, musste ich Vater Staat dienen. Aber nicht lange wie sich noch herausstellte. Auf Grund der politischen Luftlöcher die in der Zeit um 1989 entstanden, wurde meine Wehrdienstzeit von 18 auf nur 15 Monate verkürzt. Und so musste ich plötzlich und unerwartet viel früher in ein verändertes Privat- und Berufsleben zurückkehren.

Privat hatte ich im Mai 1989 geheiratet. Und beruflich kam ich aus Mangel an Fähigkeiten und mangels freier Stellen nicht wieder in meinen erlernten Beruf zurück.

Ich schlug mich ab da mit diversen Jobs durch. Ich war Hausmeister, Imbissverkäufer, habe mich in der Allfinanzwelt versucht, wurde Lagerist und Ersatzteilverkäufer, habe Olivenöl und griechische Naturprodukte zu verkaufen versucht und habe mich zum "guten" Schluss im Autoersatzteilgeschäft selbstständig gemacht und ging pleite. (letzteres mit einem guten Kumpel, der mich leider sehr enttäuscht hat, da ich feststellen musste, dass er mit seinem theoretischen Wissen zwar alle beeindrucken kann, aber praktisch nichts auf die Reihe bekommt. Schade um dich Kumpel, ich hoffe für dich, dass du das noch in den Griff bekommst.)

Aber das was mir so richtig am Herzen liegt und das was ich mir selber hart erarbeitet habe um meine Fähigkeit weiter auszubauen, tat ich immer nur nebenbei. Und ich hätte auf einen sehr, sehr, sehr guten Freund hören sollen und dies hier schon viel früher tun.

Nach meiner Armeezeit, irgendwann zwischen meinen vielen verschiedenen Tätigkeiten, verfolgte ich einen Fernsehbericht über Airbrush und Custompainting. Dies faszinierte mich so sehr, dass ich das unbedingt selbst können wollte. Und so kaufte ich mir eine erste eigene Airgun (Luftpinsel, Airbrush, Farbspritzpistole). Es war eine der einfachsten Dinger. Single-Action mit Außenmischung, wenn überhaupt dann nur für Modellbauer und großflächiges arbeiten geeignet.

Die ersten Ergebnisse waren auch niederschmetternd, genau wie das Urteil der Giebichensteiner. Aber dieses mal blieb ich am Ball bzw. Farbspritzgerät. Ich wünschte mir von Freunden und Verwandten eine Double-Action mit Innenmischung zum Geburtstag und bekam meine erste, eine Badger150(die ich auch noch Heute besitze). Dazu kaufte ich mir einen 10Liter Druckluftbehälter, da mir damals ein Kompressor noch zu teuer war. Damit fuhr ich immer zur Tankstelle füllte ihn auf, fuhr nach Hause, kleckste die ersten weißen Blätter voll bis er leer war, schwang mich auf mein Fahrrad, fuhr drei Kilometer zur Tankstelle, füllte ihn wieder und radelte nach Hause und das Spiel ging wieder von vorn los.

Wenn ich mich so zurück erinnere überkommt mich jedes mal ein Grinsen.

Das ist jetzt fast 15Jahre her. Mittlerweile besitze ich eine Kompressor und mehrere Pistolen (an das BKA: Kaliber 0,25mm bis ca. 0,35mm ;) )

Weiterhin beschäftige ich mich, nach dem ich mein stures festhalten an dieser Technik aufgegeben habe, mit der herkömmlichen Acrylmalerei und dem Aquarell.

Demnächst kommen noch die klassische Ölmalerei, die Pastellmalerei sowie die Temperamalerei hinzu. Außerdem interessieren mich das modellieren, die Bildhauerei, und auf dem theoretischen Gebiet die Architektur und Innenarchitektur.

Fortsetzung folg oder Sie bestellen sich bei mir unter Zusendung eines überaus interessierten Gesichtsausdrucks meine komplette Biografie in mündlicher Form, von mir persönlich erzählt in einem Gastronomiebetrieb auf der schönen Insel Usedom. ;)

!!!Vielen Dank!!! für Ihre Aufmerksamkeit! Und da Sie noch immer nicht eingeschlafen sind, dürfen Sie sich in aller Ruhe weiter auf diesen, meinen Seiten umschauen. Viel Spaß dabei!